Rohstoffe: Ölpreise reagieren kaum auf Lagerbestandsrückgang
(shareribs.com) New York 04.06.14 - Die Ölpreise zeigen sich heute nach den jüngsten Lagerdaten aus den USA wenig verändert. Obgleich der Rückgang dort deutlich stärker ausfiel als erwartet wurde, kann WTI-Rohöl nur leicht zulegen.
Wie das US-Energieministerium heute mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 3,4 Mio. Barrel auf 389,5 Mio. Barrel gesunken. Der Rückgang war deutlich stärker als von Marktteilnehmern erwartet wurde. Die Bestände von Benzin stiegen derweil um 0,2 Mio. und die Bestände der Destillate stiegen um 2,0 Mio. Barrel. Die US-Raffinerien meldeten einen Durchsatz von 16,1 Mio. Barrel und waren somit zu 90,8 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet. Die Rohölnachfrage in den USA ist weiterhin sehr hoch und lag im Schnitt der vergangenen vier Wochen bei 19,1 Mio. Barrel, 2,7 Prozent mehr als im Schnitt der vergangenen vier Wochen.
Die hohe Nachfrage in den USA stützt den Ölpreis derzeit nachhaltig. So ist die Produktion zwar weiterhin ebenfalls sehr hoch, gerade im wichtigen Lagerstandort Cushing, Oklahoma sind aber seit Längerem deutliche Bestandsrückgänge zu verzeichnen. Zuletzt sanken die Bestände dort um 321.000 Barrel.
Brent-Rohöl wird derzeit gestützt von der Unsicherheit der Entwicklungen in Libyen und der Ukraine. In Libyen bleibt der Exporthafen Hariga weiterhin geschlossen, obwohl eine Einigung mit den protestierenden Sicherheitskräften erzielt wurde. Somit ist weiterhin fraglich, wann ein stabiler Ölexport in Libyen etabliert werden kann. Seit knapp einem Jahr ist die Produktion dort massiv gesunken. In Norwegen verhandeln Ölarbeiter derzeit über Lohnerhöhungen, die vierte Runde der Verhandlungen ist erneut gescheitert.
Das Fass Brent-Rohöl verbessert sich heute um 0,3 Prozent auf 109,18 USD. WTI-Rohöl gewinnt 0,5 Prozent auf 103,33 USD hinzu.
Wie das US-Energieministerium heute mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 3,4 Mio. Barrel auf 389,5 Mio. Barrel gesunken. Der Rückgang war deutlich stärker als von Marktteilnehmern erwartet wurde. Die Bestände von Benzin stiegen derweil um 0,2 Mio. und die Bestände der Destillate stiegen um 2,0 Mio. Barrel. Die US-Raffinerien meldeten einen Durchsatz von 16,1 Mio. Barrel und waren somit zu 90,8 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet. Die Rohölnachfrage in den USA ist weiterhin sehr hoch und lag im Schnitt der vergangenen vier Wochen bei 19,1 Mio. Barrel, 2,7 Prozent mehr als im Schnitt der vergangenen vier Wochen.
Die hohe Nachfrage in den USA stützt den Ölpreis derzeit nachhaltig. So ist die Produktion zwar weiterhin ebenfalls sehr hoch, gerade im wichtigen Lagerstandort Cushing, Oklahoma sind aber seit Längerem deutliche Bestandsrückgänge zu verzeichnen. Zuletzt sanken die Bestände dort um 321.000 Barrel.
Brent-Rohöl wird derzeit gestützt von der Unsicherheit der Entwicklungen in Libyen und der Ukraine. In Libyen bleibt der Exporthafen Hariga weiterhin geschlossen, obwohl eine Einigung mit den protestierenden Sicherheitskräften erzielt wurde. Somit ist weiterhin fraglich, wann ein stabiler Ölexport in Libyen etabliert werden kann. Seit knapp einem Jahr ist die Produktion dort massiv gesunken. In Norwegen verhandeln Ölarbeiter derzeit über Lohnerhöhungen, die vierte Runde der Verhandlungen ist erneut gescheitert.
Das Fass Brent-Rohöl verbessert sich heute um 0,3 Prozent auf 109,18 USD. WTI-Rohöl gewinnt 0,5 Prozent auf 103,33 USD hinzu.
Quelle: shareribs.com, Autor:
Verwandte Beiträge
- 19.11.24 - Ölpreise nach Kurssprung seitwärts
- 18.11.24 - Ölpreise etwas fester
- 18.11.24 - Rohöl- und Gold-Longs gehen zurück - CoT-Report
- 15.11.24 - Ölpreise geben ab - IEA erwartet deutlichen Überschuss
- 14.11.24 - Ölpreise unter Druck - Marktlage wird komplexer
- 13.11.24 - Ölpreise fester - OPEC senkt Bedarfsprognosen erneut
- 12.11.24 - Ölpreise bleiben unter Druck
- 11.11.24 - Ölpreise zum Wochenauftakt kaum bewegt
- 11.11.24 - Rohöl-Longs klettern kräftig, Gold-Longs gehen zurück - CoT-Report
- 08.11.24 - Ölpreise konsolidieren - Unsicherheit überwiegt