Ölpreise nach Zollschock tiefrot
(shareribs.com) London 03.04.2025 - Die jüngsten US-Schutzzölle sorgen für große Unsicherheit an den Märkten und setzen auch die Ölpreise unter Druck. Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen.
Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 6,2 Millionen Barrel auf 439,8 Millionen Barrel gestiegen. Damit liegen die Lagerbestände vier Prozent unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Die Benzinvorräte gingen um 1,6 Millionen Barrel zurück, die Destillatbestände stiegen um 300.000 Barrel und liegen damit sechs Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Die strategischen Rohölbestände stiegen zuletzt um 0,3 Mio. Barrel auf 396,4 Mio. Barrel.
Die US-Raffinerien setzten zuletzt 15,6 Mio. Barrel Rohöl pro Tag ab, 192.000 Barrel/Tag weniger als in der Vorwoche. Die Raffineriekapazitäten waren zu 86 Prozent ausgelastet. Die Benzinproduktion stieg auf 9,3 Mio. Barrel/Tag, die Destillatproduktion auf 4,7 Mio. Barrel/Tag.
Die Rohölförderung stagnierte bei 13,58 Mio. Barrel/Tag, die Exporte gingen um 728.000 auf 3,881 Mio. Barrel/Tag zurück. Die Importe stiegen um 271.000 auf 6,466 Millionen Barrel/Tag.
Die Nachfrage nach Mineralölprodukten sank um 1,2 Prozent auf 20,1 Millionen Barrel/Tag. Dabei ging die Nachfrage nach Benzin um 1,9 Prozent zurück. Die Nachfrage nach Flugtreibstoff stieg um 4,2 Prozent.
Die Marktteilnehmer reagieren nach dem Schock der Trump-Zölle zurückhaltend. Während Importe von Öl, Gas und raffinierten Produkten nicht weiter verzollt werden sollen, wurden die restlichen US-Importe mit Zöllen in Höhe von zehn Prozent belegt. Hinzu kommen länderspezifische Zölle, die zum Teil deutlich über den Erwartungen liegen. Importe aus China werden mit Zöllen von 34 Prozent belegt, Lieferungen aus der EU mit 20 Prozent. Dies dürfte zu erheblichen Mehrkosten für die US-Verbraucher führen, das Wirtschaftswachstum weltweit belasten und auch die Ölnachfrage beeinträchtigen.
Der US-Dollar fällt deutlich, der Dollar-Index gibt 0,9 Prozent auf 102,86 USD ab.
Brent-Rohöl verliert 2,6 Prozent auf 73,03 USD/Barrel, WTI-Rohöl verliert 2,8 Prozent auf 69,71 USD/Barrel.
Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 6,2 Millionen Barrel auf 439,8 Millionen Barrel gestiegen. Damit liegen die Lagerbestände vier Prozent unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Die Benzinvorräte gingen um 1,6 Millionen Barrel zurück, die Destillatbestände stiegen um 300.000 Barrel und liegen damit sechs Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
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Die US-Raffinerien setzten zuletzt 15,6 Mio. Barrel Rohöl pro Tag ab, 192.000 Barrel/Tag weniger als in der Vorwoche. Die Raffineriekapazitäten waren zu 86 Prozent ausgelastet. Die Benzinproduktion stieg auf 9,3 Mio. Barrel/Tag, die Destillatproduktion auf 4,7 Mio. Barrel/Tag.
Die Rohölförderung stagnierte bei 13,58 Mio. Barrel/Tag, die Exporte gingen um 728.000 auf 3,881 Mio. Barrel/Tag zurück. Die Importe stiegen um 271.000 auf 6,466 Millionen Barrel/Tag.
Die Nachfrage nach Mineralölprodukten sank um 1,2 Prozent auf 20,1 Millionen Barrel/Tag. Dabei ging die Nachfrage nach Benzin um 1,9 Prozent zurück. Die Nachfrage nach Flugtreibstoff stieg um 4,2 Prozent.
Die Marktteilnehmer reagieren nach dem Schock der Trump-Zölle zurückhaltend. Während Importe von Öl, Gas und raffinierten Produkten nicht weiter verzollt werden sollen, wurden die restlichen US-Importe mit Zöllen in Höhe von zehn Prozent belegt. Hinzu kommen länderspezifische Zölle, die zum Teil deutlich über den Erwartungen liegen. Importe aus China werden mit Zöllen von 34 Prozent belegt, Lieferungen aus der EU mit 20 Prozent. Dies dürfte zu erheblichen Mehrkosten für die US-Verbraucher führen, das Wirtschaftswachstum weltweit belasten und auch die Ölnachfrage beeinträchtigen.
Der US-Dollar fällt deutlich, der Dollar-Index gibt 0,9 Prozent auf 102,86 USD ab.
Brent-Rohöl verliert 2,6 Prozent auf 73,03 USD/Barrel, WTI-Rohöl verliert 2,8 Prozent auf 69,71 USD/Barrel.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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