Ölpreise leichter - API meldet überraschenden Bestandsanstieg
(shareribs.com) London 10.05.2023 - Die Ölpreise bewegen sich am Mittwoch leicht nach unten, nachdem das American Petroleum Institute gestern einen überraschenden Anstieg der Rohöllagerbestände gemeldet hat.
Wie das private American Petroleum Institute gestern mitteilte, sind die Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche um 3,618 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang um 1,6 Millionen Barrel.
Die Benzinbestände stiegen um 399.000 Barrel, während die Destillatbestände um 3,945 Mio. Barrel zurückgingen. Die Bestände am Standort Cushing, Oklahoma, gingen um 1,316 Mio. Barrel zurück.
Marktteilnehmer werten die Bestandsentwicklung als möglichen Hinweis auf eine schwächere Inlandsnachfrage. Da die Nervosität ohnehin hoch ist, reagieren die Anleger sensibel auf unerwartete Entwicklungen.
Um 14:30 Uhr werden zudem die Inflationsdaten für April erwartet. Es wird erwartet, dass die Verbraucherpreise im April um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind. Der Chef der New Yorker Notenbank, John Williams, sagte gestern, dass die Inflation immer noch zu hoch sei und dass die Zentralbank weiterhin bereit sei, die Zinsen zu erhöhen, wenn dies notwendig sei.
Für Unruhe sorgen auch die stockenden Verhandlungen über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA. In drei Wochen soll die Schuldenobergrenze von 31,4 Bio. USD erreicht sein. Kommt es dann zu keiner Einigung, droht die Zahlungsunfähigkeit und damit erhebliche Verwerfungen an den Märkten.
Der Dollar-Index notiert heute etwas fester bei 101,63 USD.
Rohöl der Sorte Brent verliert aktuell 0,7 Prozent auf 76,88 USD/Barrel, Rohöl der Sorte WTI verliert 0,7 Prozent auf 73,17 USD/Barrel.
Wie das private American Petroleum Institute gestern mitteilte, sind die Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche um 3,618 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein Rückgang um 1,6 Millionen Barrel.
Die Benzinbestände stiegen um 399.000 Barrel, während die Destillatbestände um 3,945 Mio. Barrel zurückgingen. Die Bestände am Standort Cushing, Oklahoma, gingen um 1,316 Mio. Barrel zurück.
Marktteilnehmer werten die Bestandsentwicklung als möglichen Hinweis auf eine schwächere Inlandsnachfrage. Da die Nervosität ohnehin hoch ist, reagieren die Anleger sensibel auf unerwartete Entwicklungen.
Um 14:30 Uhr werden zudem die Inflationsdaten für April erwartet. Es wird erwartet, dass die Verbraucherpreise im April um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind. Der Chef der New Yorker Notenbank, John Williams, sagte gestern, dass die Inflation immer noch zu hoch sei und dass die Zentralbank weiterhin bereit sei, die Zinsen zu erhöhen, wenn dies notwendig sei.
Für Unruhe sorgen auch die stockenden Verhandlungen über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA. In drei Wochen soll die Schuldenobergrenze von 31,4 Bio. USD erreicht sein. Kommt es dann zu keiner Einigung, droht die Zahlungsunfähigkeit und damit erhebliche Verwerfungen an den Märkten.
Der Dollar-Index notiert heute etwas fester bei 101,63 USD.
Rohöl der Sorte Brent verliert aktuell 0,7 Prozent auf 76,88 USD/Barrel, Rohöl der Sorte WTI verliert 0,7 Prozent auf 73,17 USD/Barrel.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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