Marktbericht: Ölpreise fest - Lagerbestände in den USA sinken kräftig
(shareribs.com) New York 17.07.13 - Der Rückgang der Ölbestände in den USA geht weiter. Bisher bleibt die Preisrally aber aus, da von den meisten Marktteilnehmern ein erneuter Rückgang erwartet wurde. Dieser fiel allerdings deutlich stärker aus als prognostiziert.
Die Bestände von Rohöl sind in der vergangenen Woche um 6,9 Mio. Barrel auf 367 Mio. USD/Barrel gesunken, wie das US-Energieministerium heute mitteilte. Damit fiel der Rückgang dreimal so stark aus wie erwartet. Die Bestände sind damit auf das Niveau von Mitte Januar 2013 zurückgefallen. Bei den Beständen von Benzin und Destillaten war hingegen ein Anstieg zu verzeichnen. Die Benzinbestände stiegen um 3,06 Mio. Barrel auf 224,1 Mio. Barrel, die Bestände der Destillate legten um 3,87 Mio. Barrel auf 127,7 Mio. Barrel zu. Die Importe von Rohöl lagen bei 7,7 Mio. Barrel und damit um 180.000 Barrel über dem Vorwochenniveau.
Die US-Raffinerien laufen weiterhin auf relativ hohem Niveau, zuletzt wurden täglich 16,2 Mio. Barrel verarbeitet, die Auslastung lag damit bei 92,8 Prozent. Die Nachfrage nach Ölprodukten lag in den vergangenen vier Wochen bei 19,5 Mio. Barrel/Tag und damit um 3,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach Benzin stieg um 2,3 Prozent auf 9,1 Mio. Barrel, deutlich angestiegen ist auch die Nachfrage nach Destillaten, die um 12 Prozent auf 4,0 Mio. Barrel kletterte.
Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten ist heute auch geprägt von der Rede von Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Kongress-Finanzausschuss. Die Marktteilnehmer fürchten, dass eine gute Konjunktur zu einer früheren Drosselung der Anleihekäufe in Höhe von 85 Mrd. USD führen könnte. Bernanke sagte, dass nach den gegenwärtigen Modellen zum Ende des Jahres mit der Drosselung begonnen werden könnte. Dies allerdings sei kein gesetztes Ziel, weshalb auch eine Verlängerung oder Verkürzung in Frage kommt. Dabei hat Bernanke vor allem die Inflation und den Arbeitsmarkt im Blick, beide Faktoren, die bisher deutlich unter den Zielen des Fed liegen.
Das Barrel WTI-Rohöl steigt heute um 0,6 Prozent auf 108,53 USD, WTI-Rohöl legt um 0,5 Prozent auf 106,01 USD/Barrel zu.
Die Bestände von Rohöl sind in der vergangenen Woche um 6,9 Mio. Barrel auf 367 Mio. USD/Barrel gesunken, wie das US-Energieministerium heute mitteilte. Damit fiel der Rückgang dreimal so stark aus wie erwartet. Die Bestände sind damit auf das Niveau von Mitte Januar 2013 zurückgefallen. Bei den Beständen von Benzin und Destillaten war hingegen ein Anstieg zu verzeichnen. Die Benzinbestände stiegen um 3,06 Mio. Barrel auf 224,1 Mio. Barrel, die Bestände der Destillate legten um 3,87 Mio. Barrel auf 127,7 Mio. Barrel zu. Die Importe von Rohöl lagen bei 7,7 Mio. Barrel und damit um 180.000 Barrel über dem Vorwochenniveau.
Die US-Raffinerien laufen weiterhin auf relativ hohem Niveau, zuletzt wurden täglich 16,2 Mio. Barrel verarbeitet, die Auslastung lag damit bei 92,8 Prozent. Die Nachfrage nach Ölprodukten lag in den vergangenen vier Wochen bei 19,5 Mio. Barrel/Tag und damit um 3,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach Benzin stieg um 2,3 Prozent auf 9,1 Mio. Barrel, deutlich angestiegen ist auch die Nachfrage nach Destillaten, die um 12 Prozent auf 4,0 Mio. Barrel kletterte.
Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten ist heute auch geprägt von der Rede von Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Kongress-Finanzausschuss. Die Marktteilnehmer fürchten, dass eine gute Konjunktur zu einer früheren Drosselung der Anleihekäufe in Höhe von 85 Mrd. USD führen könnte. Bernanke sagte, dass nach den gegenwärtigen Modellen zum Ende des Jahres mit der Drosselung begonnen werden könnte. Dies allerdings sei kein gesetztes Ziel, weshalb auch eine Verlängerung oder Verkürzung in Frage kommt. Dabei hat Bernanke vor allem die Inflation und den Arbeitsmarkt im Blick, beide Faktoren, die bisher deutlich unter den Zielen des Fed liegen.
Das Barrel WTI-Rohöl steigt heute um 0,6 Prozent auf 108,53 USD, WTI-Rohöl legt um 0,5 Prozent auf 106,01 USD/Barrel zu.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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