Rohstoffe: Industriemetalle drehen nach oben, Rally bei Zink
(shareribs.com) London 20.11.15 - Die Industriemetalle zeigen sich zum Wochenschluss fester, besonders für Zink geht es nach oben. Auch Nickel zieht nach, allerdings hat das Metall zuvor ein neues Zwölf-Jahrestief erreicht. Kupfer verbessert sich ebenfalls.
Die Woche verlief für die Industriemetalle wenig berauschend, Kupfer sackte auf ein Sechs-Jahrestief, Nickel sackte heute auf das geringste Niveau seit Juli 2003 ab und liefert damit die schwächste Performance im Rohstoffsektor. Grund für die Abwertung ist die geringere Nachfrage aus der Stahlindustrie und das hohe Angebot. Die Exportbeschränkungen Indonesiens hatten zeitweise für einen starken Anstieg der Nickelpreise gesorgt. Allerdings war im Zuge dessen ein deutlicher Anstieg der Lagerbestände von Nickel in London zu beobachten, weshalb es zu einer scharfen Gegenbewegung kam. Die indonesische Tochter des brasilianischen Bergbauriesen Vale meldete, dass mindestens rund 50 Prozent der globalen Nickelproduktion nicht mehr profitabel sei, weshalb es zu Kapazitätsreduktionen kommen könnte.
Das gegenwärtig schwache Preisniveau scheint heute eine Reihe von Schnäppchenjägern anzuziehen. Gleichzeitig bleibt jedoch fraglich, in welchem Maße die Industriemetalle Potential zu einer größeren Gegenbewegung haben, schließlich ist die Nachfrage bislang nicht spürbar angezogen und dies in einer Phase, die traditionell zu den stärkeren im Geschäftsjahr vieler Unternehmen gehört.
Während sich die Angebotslage bei Kupfer aufgrund der sehr geringen Preise, verschlechtern dürfte, dürfte das Angebot von Aluminium noch weiter zulegen. Die UBS teilte mit, dass eine Entwicklung des chinesischen Aluminiumsektors, nach dem Vorbild des Stahlsektors, wahrscheinlich sei. Dies würde bedeuten, dass die Menge des exportierten Aluminiums weiter zulegt, was wiederum die Weltmarktpreise weiter belasten dürfte.
Die Tonne Kupfer klettert heute um 1,1 Prozent auf 4.660 USD, für Aluminium geht es um 1,4 Prozent auf 1.492 USD nach oben, Blei steigt um 2,0 Prozent auf 1.620 USD. Nickel bleibt unverändert bei 8.955 USD und Zink steigt um 4,9 Prozent auf 1.604 USD.
Die Woche verlief für die Industriemetalle wenig berauschend, Kupfer sackte auf ein Sechs-Jahrestief, Nickel sackte heute auf das geringste Niveau seit Juli 2003 ab und liefert damit die schwächste Performance im Rohstoffsektor. Grund für die Abwertung ist die geringere Nachfrage aus der Stahlindustrie und das hohe Angebot. Die Exportbeschränkungen Indonesiens hatten zeitweise für einen starken Anstieg der Nickelpreise gesorgt. Allerdings war im Zuge dessen ein deutlicher Anstieg der Lagerbestände von Nickel in London zu beobachten, weshalb es zu einer scharfen Gegenbewegung kam. Die indonesische Tochter des brasilianischen Bergbauriesen Vale meldete, dass mindestens rund 50 Prozent der globalen Nickelproduktion nicht mehr profitabel sei, weshalb es zu Kapazitätsreduktionen kommen könnte.
Das gegenwärtig schwache Preisniveau scheint heute eine Reihe von Schnäppchenjägern anzuziehen. Gleichzeitig bleibt jedoch fraglich, in welchem Maße die Industriemetalle Potential zu einer größeren Gegenbewegung haben, schließlich ist die Nachfrage bislang nicht spürbar angezogen und dies in einer Phase, die traditionell zu den stärkeren im Geschäftsjahr vieler Unternehmen gehört.
Während sich die Angebotslage bei Kupfer aufgrund der sehr geringen Preise, verschlechtern dürfte, dürfte das Angebot von Aluminium noch weiter zulegen. Die UBS teilte mit, dass eine Entwicklung des chinesischen Aluminiumsektors, nach dem Vorbild des Stahlsektors, wahrscheinlich sei. Dies würde bedeuten, dass die Menge des exportierten Aluminiums weiter zulegt, was wiederum die Weltmarktpreise weiter belasten dürfte.
Die Tonne Kupfer klettert heute um 1,1 Prozent auf 4.660 USD, für Aluminium geht es um 1,4 Prozent auf 1.492 USD nach oben, Blei steigt um 2,0 Prozent auf 1.620 USD. Nickel bleibt unverändert bei 8.955 USD und Zink steigt um 4,9 Prozent auf 1.604 USD.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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