Kupfer auf mehrjährigem Hoch
(shareribs.com) London 13.07.2020 - Der Preis für Kupfer steigt am Montag wieder deutlich. Das rote Metall hat in Shanghai ein mehrjähriges Hoch erreicht, bedingt durch die Minenschließungen in Chile.
Die jüngsten Konjunkturdaten aus China haben die Marktteilnehmer optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Land gestimmt. Anders als die USA haben die Behörden in der Volksrepublik das Pandemie-Geschehen offenbar unter Kontrolle.
Diese Divergenz sorgt einerseits für einen schwächeren US-Dollar, welcher Rohstoffkäufe für Kunden mit anderen Währungen potentiell verbilligt. Gleichzeitig dürfte die Erholung in China für ein weiteres Wachstum der Nachfrage nach Industriemetallen sorgen.
Kupfer wird zudem unterstützt von den extremen Wetterereignissen in China. In vielen Gegenden kam es zu sintflutartigen Niederschlägen, die teils für Überschwemmungen sorgten. Dies betrifft auch die Provinz Jiangxi, wo sich ein Gutteil der chinesischen Produktion von Kathodenkupfer befindet. Die Provinzregierung hat vor Überflutungen gewarnt und es wird befürchtet, dass es zu logistischen Engpässen kommen könnte.
Streik in Chile wahrscheinlich
Chile und Peru kämpfen weiterhin mit der Corona-Pandemie. Beide Länder sind zudem sehr wichtige Kupferproduzenten. Die Minenarbeiter dort haben in den vergangenen Wochen immer wieder bessere Maßnahmen zum Schutz vor der Pandemie gefordert.
Zu einem Streik könnte es aber nun kommen, da es in den Tarifverhandlungen der Gewerkschaft in der Zaldivar-Mine, die von Antofagasta betrieben wird, zu keiner Einigung kam. Ein Streik ist für den 15. Juli vorgesehen, sollte sich die Regierung hier nicht einschalten.
Die Tonne Kupfer verbessert sich um 1,6 Prozent auf 6.534 USD, für Aluminium geht es um 0,4 Prozent auf 1.685 USD nach oben. Blei steigt um 0,6 Prozent auf 1.865 USD. Die Tonne Nickel notiert bei 13.555 USD und Zink steigt um 0,7 Prozent auf 2.205 USD.
Die jüngsten Konjunkturdaten aus China haben die Marktteilnehmer optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Land gestimmt. Anders als die USA haben die Behörden in der Volksrepublik das Pandemie-Geschehen offenbar unter Kontrolle.
Diese Divergenz sorgt einerseits für einen schwächeren US-Dollar, welcher Rohstoffkäufe für Kunden mit anderen Währungen potentiell verbilligt. Gleichzeitig dürfte die Erholung in China für ein weiteres Wachstum der Nachfrage nach Industriemetallen sorgen.
Kupfer wird zudem unterstützt von den extremen Wetterereignissen in China. In vielen Gegenden kam es zu sintflutartigen Niederschlägen, die teils für Überschwemmungen sorgten. Dies betrifft auch die Provinz Jiangxi, wo sich ein Gutteil der chinesischen Produktion von Kathodenkupfer befindet. Die Provinzregierung hat vor Überflutungen gewarnt und es wird befürchtet, dass es zu logistischen Engpässen kommen könnte.
Streik in Chile wahrscheinlich
Chile und Peru kämpfen weiterhin mit der Corona-Pandemie. Beide Länder sind zudem sehr wichtige Kupferproduzenten. Die Minenarbeiter dort haben in den vergangenen Wochen immer wieder bessere Maßnahmen zum Schutz vor der Pandemie gefordert.
Zu einem Streik könnte es aber nun kommen, da es in den Tarifverhandlungen der Gewerkschaft in der Zaldivar-Mine, die von Antofagasta betrieben wird, zu keiner Einigung kam. Ein Streik ist für den 15. Juli vorgesehen, sollte sich die Regierung hier nicht einschalten.
Die Tonne Kupfer verbessert sich um 1,6 Prozent auf 6.534 USD, für Aluminium geht es um 0,4 Prozent auf 1.685 USD nach oben. Blei steigt um 0,6 Prozent auf 1.865 USD. Die Tonne Nickel notiert bei 13.555 USD und Zink steigt um 0,7 Prozent auf 2.205 USD.
Quelle: shareribs.com, Autor:
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